Bandvorstellung: Chase The Dragon
- Musikalische Drachenjäger mit goldenen Händen
von thomas, 06.02.08
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Chase The Dragon machen Magdeburgs feinsten Indiepop, tourten bereits Schweden und verknüpfen auf erstaunliche Weise eine Akustikgitarre und einen Synthesizer zu vollen und dichten Songs. Anfang März erscheint ihre zweite EP, die erste, „[post] ironic“, wusste bereits zu überzeugen. Pianist Mathias Schieweck und Gitarrist und Sänger Robin Kellermann, der auch mit uns sprach, scheinen auf den goldenen Pfad gelangt zu sein.
Die Schwedentour im Gegenzug fiel zwar mit drei Konzerten kürzer aus aber es war eine super Erfahrung, in Schweden, dem Land der Popmusik, zu spielen und es ist auch eine gute Referenz für uns.
urbanite:
Was macht Chase The Dragon aus?Robin:
Wir sind nur zu zweit und es ist eine besondere Besetzung: Akustikgitarre und Synthesizer. Das ist ziemlich selten und auch für uns quasi ein Experiment. Es erstaunt immer wieder, wie wir damit einen flächigen Sound erschaffen. Die Musik ist getragen, emotional, ehrlich, mitreißend und immer auch melancholisch. Der Bandname stammt aus dem Suede-Song „So Young“. Drachenjagd - ich mystifiziere gerne Dinge oder stelle sie märchenhaft dar. Als Metapher gesehen, versuchen wir also mit guter Musik das Böse zu bekriegen. Aber der Weg zum Ziel ist viel zu schön, als dass wir das jemals erreichen wollen würden.urbanite:
2007 gab es eine Deutschlandtour, ein eigenes Video und eine Schwedentour. Wie habt ihr das erlebt?Robin:
Wir hatten das alles selbst gebaut. Die Tour zusammen mit der schwedischen Band The Idle Hands war großartig. Wir hatten uns über Myspace kennen gelernt und dann habe ich selbst eine Tournee mit zwölf Terminen in Deutschland organisiert. Wahres Tourfeeling kam auf - ein echter Traum, den wir uns da erfüllt haben, und alles lief super: Der Kontakt zur anderen Band war wunderbar, die EP verkaufte sich ganz gut und wir kamen wunderbar bei den Leuten an.Die Schwedentour im Gegenzug fiel zwar mit drei Konzerten kürzer aus aber es war eine super Erfahrung, in Schweden, dem Land der Popmusik, zu spielen und es ist auch eine gute Referenz für uns.
Foto: Maximilian Reuss

















