SCM: Stiebler rückt auf
- Bis 30. Juni SCM-Übergangs-Geschäftsführer - Nachfolge noch unklar
von tinofur, 29.01.10
uurbanite berichtete es bereits am 11. Januar. Nun bestätigte es auch der SC Magdeburg: Steffen Stiebler wird vom SCM-Aufsichtsrat bis zum Saisonende am 30. Juni als Übergangs-Geschäftsführer eingesetzt. Damit bekommt der Ex-Kapitän neben seinem Job als sportlicher Leiter noch mehr Kompetenzen.
„In den vergangenen Wochen habe ich viele positive Signale wahrgenommen, dass ein starkes Team den Handball in Magdeburg gestalten möchte. Deshalb bin ich gern bereit zu helfen“, erklärte der Büro-Kaufmann. Doch urbanite erfuhr: Für den SCM gab es gar keine andere Alternative zum bisherigen Alleinunterhalter Stiebler, weil es keine weiteren Kandidaten für diesen Posten gab. Erste große Aufgabe für Stiebler wird die Abgabe der Lizenzierungsunterlagen bei der Handball-Bundesliga bis Ende Februar sein. Doch da wartet noch viel Arbeit auf Stiebler und den SCM. Denn: Die Handball Magdeburg GmbH muss bis dahin ein Loch, man munkelt von einer mittleren sechsstelligen Summe, stopfen. Entstanden unter anderem aus rückläufigen Zuschauerzahlen und den damit verbundenen geringeren Einnahmen. Deshalb wird beim SCM bereits an einem Konzept gearbeitet um der Lage Herr zu werden. urbanite erfuhr: Getreu dem aktuellen SCM-Motto „Nach hinten Frieden machen, nach vorn Vertrauen schaffen“ sollen verprellte Ex-Sponsoren davon überzeugt werden, zum SCM zurückzukehren. Zudem sollen bereits Gespräche mit Oberbürgermeister Lutz Trümper über eine kurzfristige Namensvergabe der Bördelandhalle laufen. Zudem muss Stiebler die Vertragsgespräche voranbringen. Ganz oben auf der Agenda: Yves Grafenhorst. Die Vorstellung des Linksaußen ist es, erstmal nur einen Ein-Jahres-Vertrag zu unterschreiben, um zu sehen, wo der Weg des SCM nach dem Abwärtstrend der letzten Jahre hingeht. Der SCM hingegen will Grafenhorst länger binden. Yves´ Berater Erik Göthel zu urbanite: „Es wird sicher noch ein Gespräch mit Steffen Stiebler geben. Aber ich gehe davon aus, dass man auf unsere Vorstellungen eingeht, um den Spieler zu halten.“
Stiebler indes ist erstmal nur bis zum 30. Juni Intermis-Geschäftführer. Und danach? urbanite berichtete bereits am 11. Januar darüber, dass der Macher der YoungsterS, Marc-Henrik Schmedt, zum 1. Juli einsteigen soll. Dazu braucht Schmedt jedoch die Freigabe seines Arbeitgebers. Manfred Maas, Chef der Investitionsbank, sagt: „Wenn das Risiko beherrschbar ist, sowie die sportlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, wäre es durchaus denkbar, dass Herr Schmedt von mir bei der Investitionsbank beurlaubt wird um den SCM zu unterstützen.“ Dabei muss Maas jedoch drei Interessen unter einen Hut bringen: Die Interessen der Investitionsbank, die Interessen des SCM und die Fürsorgepflicht gegenüber Marc Schmedt.
„In den vergangenen Wochen habe ich viele positive Signale wahrgenommen, dass ein starkes Team den Handball in Magdeburg gestalten möchte. Deshalb bin ich gern bereit zu helfen“, erklärte der Büro-Kaufmann. Doch urbanite erfuhr: Für den SCM gab es gar keine andere Alternative zum bisherigen Alleinunterhalter Stiebler, weil es keine weiteren Kandidaten für diesen Posten gab. Erste große Aufgabe für Stiebler wird die Abgabe der Lizenzierungsunterlagen bei der Handball-Bundesliga bis Ende Februar sein. Doch da wartet noch viel Arbeit auf Stiebler und den SCM. Denn: Die Handball Magdeburg GmbH muss bis dahin ein Loch, man munkelt von einer mittleren sechsstelligen Summe, stopfen. Entstanden unter anderem aus rückläufigen Zuschauerzahlen und den damit verbundenen geringeren Einnahmen. Deshalb wird beim SCM bereits an einem Konzept gearbeitet um der Lage Herr zu werden. urbanite erfuhr: Getreu dem aktuellen SCM-Motto „Nach hinten Frieden machen, nach vorn Vertrauen schaffen“ sollen verprellte Ex-Sponsoren davon überzeugt werden, zum SCM zurückzukehren. Zudem sollen bereits Gespräche mit Oberbürgermeister Lutz Trümper über eine kurzfristige Namensvergabe der Bördelandhalle laufen. Zudem muss Stiebler die Vertragsgespräche voranbringen. Ganz oben auf der Agenda: Yves Grafenhorst. Die Vorstellung des Linksaußen ist es, erstmal nur einen Ein-Jahres-Vertrag zu unterschreiben, um zu sehen, wo der Weg des SCM nach dem Abwärtstrend der letzten Jahre hingeht. Der SCM hingegen will Grafenhorst länger binden. Yves´ Berater Erik Göthel zu urbanite: „Es wird sicher noch ein Gespräch mit Steffen Stiebler geben. Aber ich gehe davon aus, dass man auf unsere Vorstellungen eingeht, um den Spieler zu halten.“
Stiebler indes ist erstmal nur bis zum 30. Juni Intermis-Geschäftführer. Und danach? urbanite berichtete bereits am 11. Januar darüber, dass der Macher der YoungsterS, Marc-Henrik Schmedt, zum 1. Juli einsteigen soll. Dazu braucht Schmedt jedoch die Freigabe seines Arbeitgebers. Manfred Maas, Chef der Investitionsbank, sagt: „Wenn das Risiko beherrschbar ist, sowie die sportlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, wäre es durchaus denkbar, dass Herr Schmedt von mir bei der Investitionsbank beurlaubt wird um den SCM zu unterstützen.“ Dabei muss Maas jedoch drei Interessen unter einen Hut bringen: Die Interessen der Investitionsbank, die Interessen des SCM und die Fürsorgepflicht gegenüber Marc Schmedt.
Steffen Stiebler / Foto: SCM
















