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| Magdeburg | |
| berufstätig | |
| in festen Händen |
Steckbrief
| Zitat: "Wenn man ihn das erste Mal sieht, denkt man, dass er ein Model sein könnte. Dima, so nennen ihn Freunde und Bekannte, ist ein 192 cm großer, junger und schlanker Mann. Seine Haare ziehen sofort die Blicke auf sich: Sie sind schulterlang, sehr gepflegt und einfach für das magdeburgerische Männerbild ungewöhnlich. Auch seine Gesichtszüge erinnern mehr an die Gesichter eines Laufstegs in Paris oder auf dem Deckblatt von Mode-Magazinen. Doch sein Herz gehört der anderen Seite der Kamera. Seine Rolle in diesem Theater der Fotokunst ist Fotograf. Nach dem Abitur kommt der in Lettland geborene Russe nach Deutschland, um Cultural Engineering zu studieren. Die ersten Erfahrungen vom deutschen Leben sammelt er als 15-jähriger Junge auf einer Reise durch Deutschland. Schon damals aus großer Begeisterung hat er die Entscheidung getroffen irgendwann in der Zukunft nach Deutschland auszuwandern. Nach dem Schulabschluss erkundigt sich Dima über Studienmöglichkeiten und so landet er in Magdeburg. Durch verschiedene Gelegenheitsjobs verdient er Geld für seinen Lebensunterhalt. Dima zählt seine Nebenjobs auf und sagt zu mir lächelnd: „Ich habe sogar Post verteilt. Stell es dir vor.“ Nach den Stellen als Barkeeper, Postman und vielen anderen entdeckt er sein Talent als Fotograf. Es war Dima eigentlich schon immer klar, dass er Fotos machen mag. Er lächelt wieder und erzählt von einem Erlebnis. Als Kind wurde er gescholten, weil er einen Film mit Naturbildern voll geschossen hat. Das war ja damals teuer. Erst hier in Deutschland wird Dimas Hobby zum Beruf. Seit März 2008 hat er richtig mit dem Fotomachen angefangen. Seitdem waren schon 5 Spiegelreflexkameras in seinem Besitz. Ungewöhnlich viel für so eine kleine Zeitspanne. Die erste kaufte er vom Geld, das er durch Gelegenheitsjobs verdient hat. Schritt für Schritt ist der junge Hobby-Fotograf zum gefragtesten Event-Fotograf Magdeburgs geworden. Wer sich mit seinen Kunstwerken bekannt machen möchte, kann auf die URBANITE Webseite klicken. Wöchentlich erscheinen Dimas Bilder nicht nur online, sondern auch in lokalen Zeitungen. Es klingt nach einer harten Arbeit ständig in Bewegung zu bleiben und nach den schönsten Bildern auf der Suche zu sein, oder? Doch er verneint meine Frage. Es sei für ihn wie das Zähneputzen morgens. Er sieht darin keine Arbeit, sondern eine übliche, entspannte Tätigkeit, wodurch er auch Geld verdienen kann. Also, 2 in 1 für einen günstigen Preis. Dima ist sehr aktiv und sitzt selten in Ruhe zu Hause. Er ist immer in Bewegung und hat was zu tun. Auch gerade jetzt soll er in einem Cafe am Hasselbachplatz ein Fotoshooting machen. Ich habe den Eindruck, dass Fotos sein Leben sind. Meine Annahme ist irrtümlich. Dima wird auf einmal seriös, seine Stimme tiefer. Da wir telefonieren, schätze ich, dass sein Gesicht voller Ernst ist und wie immer bei für ihn wichtigen Fragen wandern seine Augen kurz zur Seite, um die Antwort zu überlegen. Fotografie ist nur ein Teil seines Lebens, der ihm jetzt wichtig ist. Das ist eine Etappe, in der er sich entwickelt, Menschen kennen lernt. „Ich bin doch schließlich Master in Cultural Engineering“, sagt er. Er soll sich auf dieser Schiene auch weiterentwickeln. Deshalb plant Dima sich nicht völlig der Fotografie hinzugeben. Es sei für ihn zu sehr geldorientiert geworden. Je schneller, desto besser ist es, wenn er seinen Beruf wieder in sein Hobby umwandeln kann. Mit Fotografie Geld zu verdienen scheint ihm jetzt störend. Dimas Seele möchte die künstlerische Freiheit. Die Freiheit, die keine Aufträge und keine Euroscheine hat. Doch bis jetzt muss er den kommerziellen Weg weiter gehen, da man zum Überleben Finanzmittel braucht. Allerdings hat sein Beruf Dima auch die schönste Sache seines Lebens gegeben − Liebe. An einem Frühlingstag hatte er den Auftrag Bilder in der Festung Mark zu schießen. Das war das erste Mal als sich 2 Menschen begegneten. Seine zukünftige Liebe trug den Namen Anna. Ein junges, hübsches und lebensfreudiges Mädchen war nun sein Schatz. Und Dima betont: „Dank Fotografie habe ich Anna getroffen.“ Dimas Profil ist sehr vielfältig. Er ist nicht nur für wunderbare Fotos bekannt, sondern auch als Kunstverehrer und Kommunikationsprofi. Die Kommunikationsfähigkeit hat er von seinem Vater geerbt, sagt er. Seine Art und Weise mit Menschen umzugehen ist immer freundlich. Taktvoller Gentleman ist seine übliche Erscheinung. Alles, was mit Kunst zu tun hat, ist durch seine Mutter ihm übermittelt worden. Kein Wunder, denn als kleiner Junge hat er sie oft bei der Arbeit beobachtet. Zu Hause herrschte immer eine künstlerische Atmosphäre. Diese Charaktereigenschaften lassen ihn sich frei wie ein Fisch im Wasser bei seiner Arbeit fühlen." P.V. |
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Dima hat eingestellt, dass nur eingeloggte Freunde das Gästebuch einsehen können. Du kannst aber eine Nachricht schreiben, und um Aufnahme in die Freundesliste bitten :-)Du musst eingeloggt sein, um einen Gästebucheintrag schreiben zu können.




























